Im November stehen im Beet drei Aufgaben im Vordergrund: Dahlien und Gladiolen nach den ersten Frösten aus dem Boden holen und dunkel sowie frostfrei lagern, im Gemüsebeet eine Gründüngung einarbeiten und auf Kompost und Dünger verzichten. Diese Angaben stammen laut Plantura (2026).

Welche Gartenarbeiten stehen im November an?

Dahlien und Gladiolen ausgraben und lagern

Der Zeitpunkt richtet sich nach dem ersten Frost, nicht nach dem Kalender. Laut Plantura (2026) wird bei Dahlien und Gladiolen so vorgegangen:

  1. Das Laub nach den ersten Frösten abschneiden.
  2. Die Knollen ausgraben.
  3. Die Knollen frostfrei und dunkel lagern.

Die Knollen sollten vor der Einlagerung nicht unnötig verletzt werden, da sie beim Ausgraben sonst leicht beschädigt werden können. Die Knollen werden dunkel und frostfrei gelagert.

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Gründüngung im Gemüsebeet einarbeiten

Gründüngung sind Pflanzen, die auf einer Fläche wachsen und anschließend in den Boden eingearbeitet werden. Die herangezogenen Quellen machen keine Angaben zu bestimmten Gründüngungspflanzen oder Einarbeitungszeitpunkten.

ArbeitVorgehen laut Plantura (2026)
Dahlien und GladiolenLaub nach den ersten Frösten abschneiden, Knollen ausgraben, frostfrei und dunkel lagern
GemüsebeetGründüngung einarbeiten

Im November auf Dünger verzichten

Im Gemüsebeet wird im November kein Dünger ausgebracht. Laut Plantura (2026) gilt dies auch für Kompost. Laut Plantura (2026) wird im Gemüsebeet im November weder Dünger noch Kompost ausgebracht; stattdessen wird eine Gründüngung eingearbeitet.

Welche Gartenarbeiten stehen im November an?

Was kann man im November noch pflanzen?

Im November lassen sich vor allem Frühblüher-Zwiebeln und Knollen setzen. Laut Plantura (2026) können Narzissen und Krokusse bis in den November gepflanzt werden. Knoblauchzehen und Topinambur-Knollen werden bis zum ersten Frost gesetzt. Der Frost ist also der Grenzpunkt, und sein Zeitpunkt hängt von der Region und vom Standort ab.

PflanzgutPflanzzeitpunkt
Narzissenbis in den November
Krokussebis in den November
Knoblauchzehenbis zum ersten Frost
Topinambur-Knollenbis zum ersten Frost

Pflanztiefe bei Zwiebeln

Für Narzissen und Krokusse gilt laut Plantura (2026): Das Pflanzloch sollte zwei- bis dreimal so tief sein wie die Zwiebel. Die Zwiebel wird also mit der Spitze nach oben in ein Loch gesetzt, dessen Tiefe ein Vielfaches ihrer eigenen Höhe beträgt. Bei zu flacher Pflanzung besteht die Gefahr, dass die Zwiebeln durch Frost oder Austrocknung geschädigt werden.

Vorgehen bei Knoblauch und Topinambur

Beim Knoblauch werden die einzelnen Zehen gesetzt, nicht die ganze Knolle. Topinambur wird über seine Knollen vermehrt. Beide Kulturen gehören in die Zeit kurz vor dem Frost, sodass die Pflanzung noch vor dem Winter abgeschlossen ist.

Für die Wahl des Standorts gilt: Ein sonniger Platz ist für Frühblüher und Knollen günstig. Beim Gießen nach dem Setzen ist darauf zu achten, dass der Boden feucht bleibt, ohne dass sich Staunässe bildet. Die Pflanzung sollte in lockere, gut durchlässige Erde erfolgen.

Was lässt sich im November noch säen und ernten?

Im November sind im Freiland meist nur noch winterharte Gemüsearten im Beet. Grünkohl, Rosenkohl, Feldsalat und Wurzelgemüse lassen sich bis in den Winter hinein ernten. Der Erntezeitpunkt von winterhartem Gemüse hängt vom Frost und vom Bodenzustand ab.

GemüseErntezeitpunktVorgehen
Grünkohlnach den ersten Fröstenuntere Blätter einzeln abnehmen
Rosenkohlnach dem Frost, Röschen fest geschlossenvon unten nach oben ernten
Feldsalatlaufend ab dem Winteräußere Blätter pflücken, Herz stehen lassen
Wurzelgemüsebei frostfreiem Wettervorsichtig aus trockenem Boden heben

Grünkohl und Rosenkohl nach dem Frost ernten

Grünkohl und Rosenkohl gehören zu den Kohlarten, die Frost gut vertragen. Beim Grünkohl werden zuerst die unteren, älteren Blätter einzeln abgetrennt. Die Pflanze bildet oben weitere Blätter nach, sodass die Ernte über mehrere Wochen reicht.

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Beim Rosenkohl werden die Röschen von unten nach oben abgeschnitten, sobald sie fest geschlossen sind. Lockere oder gelb werdende Röschen sollten nicht mehr am Stängel bleiben, da sie an Qualität verlieren.

Feldsalat im Beet überwintern und laufend ernten

Feldsalat wird im Freiland überwintert und ab dem Winter laufend geerntet. Gepflückt werden nur die äußeren Blätter, während das Herz stehen bleibt, damit die Pflanze weiterwachsen kann.

Ein Beet, das nicht betreten oder umgegraben wird, schützt die Wurzeln und erleichtert die Ernte. Wer dauerhaft erntet, pflückt nur die äußeren Blätter und lässt die Rosetten im Beet stehen, statt ganze Reihen abzuräumen.

Wurzelgemüse bei frostfreiem Wetter aus dem Beet holen

Wurzelgemüse wie Möhren, Pastinaken oder Schwarzwurzeln bleibt bis zur Ernte im Beet. Es wird bei frostfreiem Wetter und trockenem Boden herausgeholt, damit die Wurzeln nicht beschädigt werden und die anhaftende Erde leichter abfällt.

Beet nach der Ernte vorbereiten

Wie schütze ich Pflanzen vor Frost?

Empfindliche Pflanzen brauchen im November zwei Schutzmaßnahmen: Anhäufeln bei Rosen und Überwintern im Haus bei Kübelpflanzen. Laut Aroundhome (2026) werden Rosen mit 10 bis 15 cm Mulch, Laub oder Kompost angehäufelt. Empfindliche Pflanzen kommen bei Nachttemperaturen um 0 °C, spätestens ab 3 bis 5 °C, ins Haus.

Rosen mit Mulch anhäufeln

Das Anhäufeln bedeutet, Mulch wie Laub oder Kompost um die Rosen zu schichten, sodass der untere Bereich der Pflanze bedeckt ist. Die Schicht sollte 10 bis 15 cm hoch sein. Es sollte locker aufgeschichtet werden, damit es die Pflanze bedeckt, ohne sie zu erdrücken.

Kübelpflanzen rechtzeitig ins Haus holen

Der entscheidende Wert ist die Nachttemperatur, nicht die Tagestemperatur. Bei Nachttemperaturen um 0 °C sollten empfindliche Pflanzen ins Haus. Spätestens ab 3 bis 5 °C ist der Zeitpunkt überschritten, an dem sie noch draußen bleiben sollten (Aroundhome, 2026). Utopia (2026) empfiehlt ebenfalls, Kübelpflanzen rechtzeitig einzuräumen.

AuslöserMaßnahme
Rosen im HerbstAnhäufeln mit 10 bis 15 cm Mulch, Laub oder Kompost
Nachttemperaturen um 0 °CEmpfindliche Kübelpflanzen ins Haus holen
Spätestens ab 3 bis 5 °CLetzte Frist für das Einräumen der Kübelpflanzen

Praxis im Garten

Die Maßnahmen richten sich nach der Wetterlage der Region. Wer die Nachttemperaturen im Blick behält, kann die Rosen und Kübelpflanzen gezielt schützen, bevor Frost einsetzt.

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Wie schütze ich Pflanzen vor Frost?

Rasen und Laub im Herbst

Laut Utopia (2026) wird im Herbst Laub gerecht. Es kann anschließend als Mulch auf Beeten oder als Tierunterschlupf weiterverwendet werden, sofern es gesund ist. Darunter vergilben die Halme, und bei feuchter Witterung bleibt Wasser länger auf der Fläche stehen. Wer das Laub zeitnah entfernt, schützt die Grasnarbe und verhindert, dass der Rasen unter der Last erstickt.

Laub vom Rasen harken

  • Bei trockenem Wetter harken, damit die Grasnarbe nicht verschmiert wird.
  • Nicht warten, bis sich eine dichte Schicht gebildet hat. Mehrere kurze Durchgänge sind schonender als ein einmaliger großer Einsatz.

Krankes und gesundes Laub unterscheiden

Nicht jedes Laub lässt sich gleich weiterverwenden. Laut Aroundhome (2026) gehört krankes Laub, etwa bei Apfelschorf oder Sternrußtau, nicht auf den Kompost. Gesundes Laub kann dagegen als Mulch dienen.

LaubartEmpfohlener UmgangQuelle
GesundAls Mulch auf Beete verteilen oder als Unterschlupf liegen lassenAroundhome (2026)
Krank (Apfelschorf, Sternrußtau)Nicht kompostieren, getrennt vom übrigen Laub entsorgenAroundhome (2026)

Laubhaufen als Igelunterschlupf

Laut Utopia (2026) lässt sich ein Laubhaufen als Tierunterschlupf anlegen. Laut Aroundhome (2026) kann gesundes Laub als Igelunterschlupf liegen bleiben. Kranke Blätter, etwa bei Apfelschorf oder Sternrußtau, gehören nicht in den Laubhaufen.

Obstbäume und Beerensträucher pflegen

Laut Utopia (2026) gehört die Pflanzung von Obstbäumen und Beerensträuchern zu den Herbstarbeiten. Am Stamm lassen sich zwei Schutzmaßnahmen durchführen: das Weißen mit Kalkmilch und das Anbringen von Leimringen gegen den Frostspanner. Laut Utopia (2026) gehört die Pflanzung von Obstbäumen und Beerensträuchern zu den Herbstarbeiten im Garten. Laut Aroundhome (2026) soll das Weißen der Stämme Rissbildung vermeiden.

Herbstliche Pflanzung

Bei der Herbstpflanzung sollte der Standort vorab ausgewählt werden. Obstbäume und Beerensträucher brauchen einen sonnigen Platz mit gut durchlässigem Boden, an dem sich kein Wasser staut. Das Pflanzloch sollte so groß sein, dass die Wurzeln ohne Knicken Platz finden. Nach dem Einsetzen wird die Pflanze angegossen, ohne den Boden zu verdichten oder zu verschlämmen. Bei Beerensträuchern gilt dasselbe Prinzip: Gleichmäßig feuchter Boden ist wichtiger als große Wassermengen auf einmal.

Stämme mit Kalkmilch weißen

Die Kalkmilch wird aus Kalk und Wasser zu einer streichfähigen, milchigen Masse angerührt und mit einem Pinsel auf den Stamm aufgetragen. Laut Aroundhome (2026) dient diese Behandlung dazu, Rissbildung an Obstbaumstämmen zu vermeiden. Das Weißen wird im Herbst durchgeführt, bevor die kalte Jahreszeit beginnt.

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Leimringe gegen den Frostspanner

Leimringe werden im Herbst am Baumstamm angebracht. Laut Aroundhome (2026) fangen sie die flugunfähigen Weibchen des Frostspanners ab. Der Ring sollte fest um den Stamm liegen, sodass die Tiere nicht darunter hindurchkriechen können. Die Ringe müssen regelmäßig kontrolliert werden, denn eine gefüllte oder verschmutzte Klebfläche verliert ihre Wirkung.

MaßnahmeZweck laut QuelleQuelle
Herbstpflanzung von Obstbäumen und BeerensträuchernGehört zu den Herbstarbeiten im GartenUtopia (2026)
Stammweißung mit KalkmilchRissbildung vermeidenAroundhome (2026)
Leimringe am StammFlugunfähige Frostspanner-Weibchen abfangenAroundhome (2026)

Gartengeräte und Tiere winterfit machen

Gartengeräte, Schläuche und Wasserleitungen sind im Winter Frost und Nässe ausgesetzt. Wer sie im November reinigt, ölt und trocken lagert, schützt Metallteile vor Rost und Rohre vor Frostschäden. Parallel dazu lassen sich Vögel in der kalten Jahreszeit mit gezieltem Futter unterstützen. Die Menge und der genaue Zeitpunkt richten sich nach Region und Witterung.

Gartengeräte reinigen, ölen und trocken lagern

Erde, Pflanzenreste und Harz sollten vor dem Einlagern entfernt werden, weil Feuchtigkeit darunter Rost begünstigt. Metallteile werden mit einer Drahtbürste oder einem trockenen Tuch gesäubert und anschließend dünn mit Öl eingerieben. Holzstiele sollten nicht dauerhaft in Nässe stehen.

GerätReinigungPflegeLagerung
Spaten, GrabegabelErde abbürsten, Metall trocknenBlatt dünn ölenTrocken, aufrecht oder hängend
Gartenschere, HeckenschereSchnittflächen säubernKlingen ölen, Schrauben prüfenTrocken, Klingen geschlossen
RasenmäherGras und Schnittgut entfernenMesser prüfen, Wartung laut HerstellerangabenTrocken, Kraftstoff laut Herstellerangaben entleeren

Gartenschläuche und Wasserleitungen vor Frost entleeren

Vor dem ersten stärkeren Frost sollte die Wasserzufuhr zu Außenhähnen geschlossen werden. Danach werden die Hähne geöffnet, damit das Wasser ablaufen kann. Schläuche werden vollständig entleert, locker aufgerollt und frostfrei gelagert. Bewässerungsleitungen, Sprinkler und Filter werden ebenfalls entleert.

Vögel im Winter gezielt füttern

Futterstellen sollten geschützt, aber gut einsehbar stehen, etwa unter einem Dach oder in der Nähe von Sträuchern, die Deckung bieten. Geeignet sind Sonnenblumenkerne, ungesalzene Erdnüsse und Fettfutter wie Meisenknödel. Salzige Speisen, Brot und Essensreste gehören nicht ins Futter.

Zur Futterhygiene gehört, Futterhäuschen regelmäßig zu reinigen und feuchtes oder verschimmeltes Futter sofort zu entfernen. Eine Wasserstelle, die nicht zufriert, ist bei Frost ebenfalls hilfreich. Futter bleibt so trocken und die Stelle bleibt für die Vögel nutzbar.

Häufig gestellte Fragen

Wann sollten Dahlien und Gladiolen im November ausgegraben werden?

Der Zeitpunkt richtet sich nach dem ersten Frost, nicht nach dem Kalender. Danach wird das Laub abgeschnitten, die Knollen werden ausgegraben und dunkel sowie frostfrei gelagert (laut Plantura, 2026).

Können Narzissen und Krokusse im November noch gepflanzt werden?

Ja, laut Plantura (2026) lassen sich beide Frühblüher bis in den November setzen. Das Pflanzloch sollte dabei etwa zwei- bis dreimal so tief sein wie die Zwiebel, damit die Pflanztiefe stimmt.

Wie werden Rosen vor dem Winter geschützt?

Rosen werden laut Aroundhome (2026) mit 10 bis 15 cm Mulch angehäufelt, alternativ mit Laub oder Kompost. Dieser Schutzwall hilft den Veredelungsstellen über die kalte Jahreszeit.

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