Im Winter wird die Monstera deutlich seltener und mit weniger Wasser gegossen als im Sommer. Laut ÖKO-TEST (2025-12-07) sollte im Herbst und Winter sparsamer gegossen werden. Eine feste Gießfrequenz nennt die konsultierte Quelle nicht. Entscheidend sind der Zustand des Substrats und die Menge, die pro Gießgang in den Topf kommt.

Wie oft gießt man Monstera im Winter?

Gießmenge deutlich unter das Sommerniveau senken

Der im Sommer übliche Gießrhythmus sollte im Winter nicht beibehalten werden. Laut toom Baumarkt (2026) sollte im Winter nur sehr wenig gegossen werden, und die Düngung wird bis zur nächsten Wachstumsphase im Frühjahr ganz eingestellt. Wer im Sommer regelmäßig gegossen hat, verlängert im Winter die Abstände zwischen den Gießgängen und reduziert die Wassermenge bei jedem Gang.

Grundsatz: lieber etwas zu wenig als zu viel

Ein zu knapp bemessener Gießgang lässt sich beim nächsten Mal ausgleichen. Überschüssiges Wasser dagegen belastet das Wurzelsystem. Im Zweifel gilt deshalb: Die Gießmenge lieber etwas kleiner wählen und den Topf nicht dauerhaft durchnässt halten.

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Wassermenge an die Topfgröße anpassen

Die richtige Wassermenge hängt vom Volumen des Substrats ab. Ein großer Topf enthält mehr Erde und nimmt entsprechend mehr Wasser auf, ein kleiner Topf weniger. Die Gießmenge sollte deshalb nicht pauschal, sondern an die Topfgröße angepasst werden. Im Winter wird dieser Wert dann im Verhältnis zum Sommer verringert, weil die Pflanze weniger Wasser benötigt.

Praktisch bedeutet das:

  • Kleine Töpfe erhalten im Winter nur einen kleinen Gießgang.
  • Große Töpfe werden nicht nach Gefühl aufgefüllt, sondern in kleineren Schritten gewässert.
  • Die Gießmenge wird im Verhältnis zur Topfgröße festgelegt und nicht über die Gießkanne oder die Häufigkeit gesteuert.

Wie oft gießt man Monstera im Winter?

Erdprobe statt Kalender

Bei der Monstera im Winter bestimmt der Zustand der Erde den Gießzeitpunkt, nicht ein fester Termin. Laut Utopia.de (2024) wird erst gegossen, wenn die obere Erdschicht trocken ist, und dieser Grundsatz gilt besonders in den Wintermonaten. Im Herbst und Winter sollte die Pflanze laut ÖKO-TEST (2025) ohnehin sparsamer gegossen werden.

Fingerprobe direkt in der Erde

Die Fingerprobe ist die einfachste Methode, den Feuchtezustand zu prüfen:

  1. Den Finger direkt in die Erde am Topfrand stecken, nicht nur die Oberfläche ansehen.
  2. Die Erde an der Fingerspitze prüfen: trocken oder noch feucht.
  3. Nur gießen, wenn die obere Schicht trocken ist.
  4. Bei feuchter Erde das Gießen verschieben und nach einigen Tagen erneut prüfen.
Befund in der oberen ErdschichtEntscheidung
TrockenGießen
FeuchtGießen verschieben und erneut prüfen

Warum ein fester Wochenrhythmus im Winter ungeeignet ist

Ein fester Wochenrhythmus berücksichtigt nicht, dass sich der Wasserbedarf der Pflanze im Winter verändert. Wer jede Woche gießt, gibt womöglich auch dann Wasser, wenn die Erde noch feucht ist. Die Erdprobe passt die Gabe an die tatsächliche Situation im Topf an. Die konsultierten Ratgeber nennen keine bestimmte Anzahl von Tagen zwischen den Kontrollen, daher richtet sich das Gießen nach dem Zustand der Erde.

Welches Wasser eignet sich?

Für die Monstera eignen sich abgestandenes Leitungswasser und Regenwasser am besten. Laut ÖKO-TEST (2025) gehören beide zu den geeigneten Gießwassern. Frisch aus dem Hahn gezapftes Wasser wird in dieser Empfehlung nicht genannt, weil dort ausdrücklich von abgestandenem Leitungswasser die Rede ist.

Regenwasser als bevorzugtes Gießwasser

Regenwasser ist die naheliegende Wahl, sofern es zur Verfügung steht. Es lässt sich in einem Behälter auffangen und direkt zum Gießen verwenden. Regenwasser lässt sich in einem Behälter auffangen und zum Gießen verwenden.

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Leitungswasser vor dem Gießen stehen lassen

Wenn kein Regenwasser verfügbar ist, bleibt abgestandenes Leitungswasser die geeignete Alternative. Dafür wird das Wasser in einem offenen Gefäß bereitgestellt und erst danach in die Gießkanne gefüllt. Eine feste Standzeit nennen die herangezogenen Ratgeber nicht, das Wasser sollte jedoch vor der Verwendung tatsächlich einige Zeit gestanden haben.

WasserartEinordnungVorgehen
Regenwasseram besten geeignet, bevorzugtdirekt verwenden
Abgestandenes Leitungswassergeeignetvor dem Gießen stehen lassen

Staunässe und Wurzelfäule vermeiden

Staunässe ist beim Gießen der Monstera im Winter der entscheidende Risikofaktor. Laut ÖKO-TEST (2025) ist Staunässe unbedingt zu vermeiden, weil sie Wurzelfäule verursachen kann. Die Gefahr entsteht selten durch eine einzelne Wassergabe. Sie entsteht, wenn Wasser im Topf verbleibt und nicht abfließen kann. Deshalb sollte überschüssiges Gießwasser den Wurzelballen verlassen, bevor es sich staut.

Drainageschicht aus Blähton anlegen

Der toom Baumarkt (2026) empfiehlt eine Drainageschicht aus Blähton am Topfboden. Sie hilft gegen Staunässe, weil überschüssiges Gießwasser darin abfließen kann. Die Schicht wirkt jedoch nur, wenn das Wasser aus dem Topf ablaufen kann. Eine konkrete Schichtdicke nennt die Quelle nicht. Eine konkrete Schichtdicke nennt die Quelle nicht.

Überschüssiges Wasser aus dem Untersetzer entfernen

Wasser, das nach dem Gießen im Untersetzer stehen bleibt, befindet sich unterhalb des Topfes und setzt den Wurzelballen dauerhaft der Nässe aus. Der Untersetzer sollte daher nach dem Gießen geleert werden. Ein Topf sollte nie in Wasser stehen.

Wurzelfäule als Folge dauerhafter Nässe

Wurzelfäule ist die Folge von Nässe, die über längere Zeit am Wurzelballen anhält. Die Vorbeugung besteht deshalb aus zwei Maßnahmen: Wasser muss ablaufen können, und es darf nicht im Untersetzer stehen bleiben.

MaßnahmeZweck
Blähton-Drainageschicht am TopfbodenÜberschüssiges Gießwasser kann abfließen
Wasser aus dem Untersetzer entfernenDer Wurzelballen steht nicht dauerhaft in Nässe

Staunässe und Wurzelfäule vermeiden

Warum im Winter nicht düngen?

Die Monstera sollte im Herbst und Winter nicht gedüngt werden. ÖKO-TEST (2025) nennt diesen Grundsatz ausdrücklich für die kühlere Jahreszeit, und toom Baumarkt (2026) präzisiert, dass die Düngung bis zur nächsten Wachstumsphase im Frühjahr ganz eingestellt wird. Die Pause umfasst also den gesamten Zeitraum von Herbst bis zum neuen Austrieb.

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Der Grund liegt im Wachstumsrhythmus. In den dunkleren Monaten befindet sich die Pflanze in einer Ruhephase, in der kaum neue Blätter und Triebe entstehen. Ein Wachstum, das praktisch nicht stattfindet, benötigt auch kaum Nährstoffe. Laut den Quellen wird im Herbst und Winter nicht gedüngt, die Düngung beginnt erst mit der nächsten Wachstumsphase im Frühjahr wieder.

Für die Praxis ergibt sich folgender Ablauf:

ZeitraumDüngungHinweis
HerbstKeine Düngung einstellenPflanze geht in die Ruhephase über
WinterKeine DüngungRuhephase, geringe Nährstoffaufnahme
FrühjahrWiederaufnahme der DüngungMit Beginn der Wachstumsphase, sobald neue Triebe erscheinen

Die Düngung wird erst wieder aufgenommen, wenn die Monstera erneut aktiv wächst. Dieser Zeitpunkt richtet sich nach dem Erscheinen neuer Blätter und nicht nach einem festen Kalenderdatum, da er je nach Standort und Raumtemperatur variiert.

Sparsames Gießen und der Verzicht auf Dünger gelten für Herbst und Winter.

Wie warm sollte die Monstera im Winter stehen?

Die Monstera sollte im Winter nicht unter 15 Grad Celsius fallen. Laut ÖKO-TEST (2025-12-07) sollte die Temperatur im Winter nicht unter 15 Grad Celsius fallen. Entscheidend ist also weniger eine bestimmte Wohlfühltemperatur als die Einhaltung dieses Mindestwerts am gesamten Standort, auch nachts.

Mindesttemperatur festlegen

Messen Sie die Temperatur am Standort selbst, nicht nur im Raum. Ein Thermometer direkt neben der Pflanze zeigt, ob die 15-Grad-Grenze eingehalten wird. Liegt der Platz etwa an einer Außenwand oder an einem großen Fenster, kann es dort kälter sein als in der Raummitte.

Kalte Zugluft am Standort vermeiden

Zugluft kühlt die Blätter lokal stark aus, auch wenn der Raum insgesamt warm ist. Typische Problemstellen sind:

  • Plätze direkt am Fenster bei undichten Rahmen
  • Standorte neben einer häufig benutzten Außentür
  • Flächen unmittelbar über oder neben Lüftungsöffnungen

Wählen Sie einen Platz, an dem die Pflanze nicht im Luftstrom liegt. Beim Stoßlüften sollte die Monstera aus dem direkten Luftzug herausgerückt werden.

Starke Temperaturschwankungen im Raum gering halten

Häufige, starke Wechsel zwischen warm und kalt belasten die Pflanze zusätzlich. Ein Standort, der nachts stark auskühlt und tagsüber stark aufheizt, ist deshalb ungünstig. Stabilere Bedingungen erreichen Sie, indem Sie die Pflanze von Fensterbänken fernhalten, die nachts merklich abkühlen, und die Raumtemperatur möglichst gleichmäßig halten.

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Was tun gegen trockene Heizungsluft?

Heizungsluft ist trocken, deshalb empfiehlt der Ratgeber Gegenmaßnahmen für die Monstera. Laut toom Baumarkt (2026) empfiehlt der Ratgeber dagegen zwei Maßnahmen: die Blätter besprühen oder eine Wasserschale neben die Pflanze stellen. Beide Maßnahmen zielen darauf ab, die Luftfeuchtigkeit in der Umgebung der Pflanze zu erhöhen.

Blätter regelmäßig besprühen

Das Besprühen der Blätter mit einer Sprühflasche ist die direkteste Methode. Die Blätter werden leicht benebelt, sodass ein feiner Film entsteht, ohne dass Wasser in Tropfen abläuft oder sich in den Blattachseln staut. Der Ratgeber empfiehlt das Besprühen der Blätter als eine von zwei Maßnahmen gegen trockene Heizungsluft.

Besprühen ersetzt das Gießen nicht.

Wasserschale neben die Pflanze stellen

Eine flache Schale mit Wasser, neben dem Topf aufgestellt, gibt über Verdunstung Feuchtigkeit an die umgebende Luft ab. Sie sollte an einem Platz stehen, an dem sie nicht umgestoßen werden kann. Sobald das Wasser verdunstet ist, muss es nachgefüllt werden.

Standort im Raum berücksichtigen

Die Monstera sollte nicht direkt über dem Heizkörper oder im direkten Luftstrom der Heizung stehen. Dort ist die Luft meist am trockensten. Ein Platz etwas abseits der Wärmequelle verringert die Austrocknung der Blätter. Konkrete Richtwerte für die Luftfeuchtigkeit im Wohnraum machen die konsultierten Quellen nicht.

Häufig gestellte Fragen

Wann gieße ich die Monstera im Winter?

Eine feste Gießfrequenz nennt die konsultierte Quelle nicht. Maßgeblich ist, ob die obere Erdschicht trocken ist, denn laut Utopia.de (2024-01-31) wird gerade in den Wintermonaten erst gegossen, wenn sie abgetrocknet ist.

Muss ich die Monstera im Winter düngen?

Nein. Laut ÖKO-TEST (2025-12-07) wird im Herbst und Winter nicht gedüngt, und toom Baumarkt (2026) stellt die Düngepause bis zum Beginn der Wachstumsphase im Frühjahr ein.

Welches Wasser eignet sich für die Monstera im Winter?

Laut ÖKO-TEST (2025-12-07) sind abgestandenes Leitungswasser oder Regenwasser am besten geeignet. Wichtig ist, Staunässe zu vermeiden, da sie Wurzelfäule verursachen kann.